RADIO OSTROCK eröffnet wieder seinen eigenen Klub!
Zu Gast ist diesmal Volkmar Große. Er spricht mit Thorsten Weickert über das neue Album von Großes Handgemenge: „Janz weit draußen“. Das Album erzählt von Herkunft, Aufbruch und den Widersprüchen des Alltags.
Die Geschichten des Albums sind in der ostdeutschen Provinz verwurzelt und weisen zugleich weit darüber hinaus. Nach dem Debüt „Leben in Zeiten des Wirrwarrs“ und „Blues in Rot“, auf dem Texte von Gerulf Pannach musikalisch neu interpretiert wurden, führt die Band ihre „Stromgitarrenmusik“ weiter. Rock und Blues bilden das Fundament für Lieder über das Bleiben und Fortgehen, über Erinnerungen, Sehnsucht und die Suche nach dem eigenen Platz. Dabei treffen jahrzehntelange Erfahrung und musikalische Neugier aufeinander: Volkmar Große übernimmt Gesang und Bass, Hans Tabel und Martin Weigel spielen die Gitarren, Christian Schwechheimer sitzt am Schlagzeug. Volkmar Große war mit Peter „Cäsar“ Gläser und Gerulf Pannach unterwegs – Verbindungen, die den Hintergrund seiner eigenen musikalischen Geschichten bilden. „Hommage“ verbindet die Erinnerung an die Bedeutung des Blues zu DDR-Zeiten mit dem Leben an denselben Orten heute. Mit „Rollender Stein“ befindet sich auch ein Werk von Gerulf Pannach und Christian Kuhnert auf dem Album: Die Hoffnung auf Glück in der Großstadt trifft dort auf Ungewissheit und mögliche Einsamkeit. „Wirklich wirklich“ bringt melancholische Töne ein, während „Ich grab ein Loch“ den Ängsten des Lebens mit einem lässigen Groove begegnet. Und „Grete“ erzählt von dessen Fallen in tanzbarer Form.
Hier gibt's die Sendung vom 13.10.2026 zum Nachhören.